Unsere FAQs
Von Implementierung über IT-Integration bis Vertrag:
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Waretracks ist ein Warehouse Management System (WMS) als SaaS-Lösung. Es bildet zentrale Lagerprozesse digital ab: Wareneingang, Kommissionierung, Versand und in Echtzeit geführte Bestände. Entwickelt wurde es von den Mitarbeitenden eines Großhandelsunternehmens direkt im operativen Lagerbetrieb, nicht am Reißbrett, und ist deshalb auf reale Lagerabläufe statt auf theoretische Idealprozesse ausgelegt.
Waretracks ist direkt aus dem operativen Lagerbetrieb heraus entwickelt worden, nicht von einem reinen Softwareunternehmen ohne eigene Lagerpraxis. Das zeigt sich in eingebauter Logik statt zusätzlicher Arbeit: Das System denkt Abläufe mit, statt zusätzliche Prozessüberwachung oder Wartung im Lager zu erzeugen. Pragmatische, sofort einsetzbare Funktionen ersetzen komplexe Konfigurationsoptionen, die in der Praxis kaum genutzt werden.
Ja, Waretracks läuft vollständig als Cloud-SaaS-Lösung. Es ist keine lokale Serverinfrastruktur beim Kunden nötig, das System ist über Browser und mobile Endgeräte sofort nutzbar. Die Daten werden dabei in Deutschland und der EU verortet und verarbeitet (mehr dazu in „Wo werden die Daten von Waretracks gehostet?").
Waretracks deckt den gesamten Lagerprozess ab, vom Wareneingang über Einlagerung, Kommissionierung und Verpackung bis zum Versand. Ergänzend gibt es Module für Bestandsführung, Chargenverwaltung, Retouren und Cross-Docking.
Nein, Waretracks setzt immer ein ERP-System voraus. Das ERP bleibt stammdatenführend, Waretracks übernimmt die Rolle des bestandsführenden Systems und wird bidirektional angebunden.
Waretracks läuft browserbasiert am Arbeitsplatz sowie als mobile App auf branchenüblichen MDE-Geräten mit Scanner-Unterstützung. Damit lassen sich Kommissionierung, Wareneingang und Inventur direkt auf der Lagerfläche ohne Papierliste durchführen. Lagerplätze werden dabei gescannt statt manuell erfasst, das reduziert Fehler in der Ein- und Auslagerung.
Aktuell in Entwicklung sind unter anderem ein Produktionsmodul, ein KI-Modul für datengestützte Entscheidungen im Lageralltag sowie ein Gamification-Modul zur Sichtbarmachung von Mitarbeiterleistung. Alle drei Module werden schrittweise in die bestehende Plattform integriert.
Waretracks wird kontinuierlich weiterentwickelt, neue Funktionen fließen laufend in die Plattform ein, viele davon direkt aus den Anforderungen bestehender Kunden. Updates erfolgen zentral in der Cloud, Kunden müssen dafür nichts installieren oder manuell aktualisieren.
Eine Implementierung beginnt mit einer Potenzialanalyse und Bestandsaufnahme der bestehenden Prozesse, Hardware und des vorhandenen Know-hows im Lager, gefolgt von der Konfiguration des Systems auf die realen Lagerabläufe. Anschließend folgen Testphase, Mitarbeiterschulung und Go-Live, mit kontinuierlichem Support auch danach.
Kunden sollten vor dem Go-Live Artikelstammdaten und Lagerortstrukturen bereitstellen, zentrale Ansprechpartner für die Einführung benennen und die benötigte Hardware bereitstellen (MDEs, PCs an den Arbeitsplätzen, WLAN). Der konkrete Umfang hängt von der Komplexität des jeweiligen Lagers ab.
Nein, der laufende Betrieb muss während der Einführung in der Regel nicht unterbrochen werden. Die Umstellung erfolgt schrittweise und wird so geplant, dass der Tagesbetrieb nicht gefährdet wird.
Ja, die Mitarbeiter werden vor dem produktiven Einsatz in die relevanten Funktionen eingewiesen. Der Fokus liegt auf den täglich genutzten Abläufen wie Kommissionierung, Wareneingang und Verpackung. Auch nach dem Go-Live steht das Team weiter mit Support zur Verfügung.
Ja, vor dem Go-Live durchläuft das System eine strukturierte Testphase (User Acceptance Testing). Sie wird gemeinsam mit dem Kunden durchgeführt und auf dessen reale Abläufe zugeschnitten, mit konkreten Testfällen statt eines generischen Remote-Tests. So werden Unklarheiten im Systemverhalten vor dem produktiven Start geklärt.
Anpassungswünsche nach dem Go-Live werden im laufenden Betrieb aufgenommen und priorisiert umgesetzt. Da Waretracks als Cloud-SaaS betrieben wird, stehen Anpassungen allen Nutzern zentral zur Verfügung, ohne lokale Installation.
Der Aufwand konzentriert sich vor allem auf die Bereitstellung von Stammdaten, die Verfügbarkeit für Abstimmungstermine und, je nach System, etwas Zeit auf ERP-Seite für die Anbindung. Die technische Umsetzung und Konfiguration übernimmt Waretracks.
Waretracks lässt sich grundsätzlich an gängige ERP-Systeme anbinden. Die genaue Integrationstiefe hängt vom jeweiligen ERP-System und den verfügbaren Schnittstellen ab.
Die Anbindung erfolgt über eine bidirektionale Echtzeit-Verbindung. Aufträge, Bestände und Belege werden automatisch zwischen ERP und Waretracks synchronisiert. Für individuelle Anbindungen darüber hinaus siehe „Gibt es eine offene Schnittstelle für individuelle Anbindungen?".
Waretracks ist an alle gängigen Versanddienstleister angebunden, etwa DHL, DPD oder GLS. Labels, Trackingnummern und Zolldokumente werden dabei automatisch generiert, ohne manuelle Eingabe.
Ja, Waretracks bietet eine offene REST-API, über die sich das System flexibel in bestehende IT-Landschaften einbinden lässt. Besonders relevant ist das für die Anbindung vor- oder nachgelagerter Logistiksysteme, etwa TMS, AKL-Systeme oder andere Lagerautomatisierungslösungen.
Ja, Waretracks unterstützt den Betrieb mehrerer Lagerstandorte. Bestände und Prozesse lassen sich standortübergreifend abbilden und steuern.
Ja, Waretracks ist auf die Anforderungen der DSGVO ausgelegt. Details zur konkreten Datenverarbeitung werden im Rahmen des Auftragsverarbeitungsvertrags geregelt.
Ja, mit jedem Kunden wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag abgeschlossen. Dieser regelt Umfang, Art und Zweck der Datenverarbeitung gemäß den gesetzlichen Vorgaben.
Waretracks wird über Microsoft Azure gehostet, mit Serverstandorten in Deutschland und im EU-Ausland. Details zum konkreten Hosting-Setup werden im Rahmen der Vertragsunterlagen transparent gemacht.
Über das integrierte User Management lassen sich Rollen, Rechte und Arbeitsgruppen zentral steuern. Jeder Mitarbeiter sieht und bearbeitet dadurch nur die für seine Aufgabe relevanten Daten und Funktionen.
Ja, die Kommunikation zwischen Waretracks, angebundenen Systemen und Endgeräten erfolgt verschlüsselt. Das gilt sowohl für die Datenübertragung als auch für sensible gespeicherte Informationen.
Nach Vertragsende werden die Kundendaten gemäß den vertraglich vereinbarten Löschfristen entfernt. Die genauen Regelungen dazu sind Bestandteil des Auftragsverarbeitungsvertrags.
Waretracks wird als Lizenzmodell pro Nutzer angeboten, gestaffelt nach dem genutzten Funktionsumfang. Der Preis ist eine Flatrate und deckt Support, Hosting und Updates vollständig ab, ohne versteckte Zusatzkosten.
Ja, interessierte Unternehmen können vorab eine kostenlose Potenzialanalyse durchführen lassen. Dabei werden bestehende Abläufe bewertet und passende Module identifiziert, bevor ein Angebot erstellt wird.
Das Onboarding umfasst die technische Einrichtung, die Konfiguration auf die individuellen Lagerprozesse sowie die Einweisung der Mitarbeiter. Der genaue Leistungsumfang wird vertraglich festgehalten.
Die Vertragslaufzeit richtet sich nach dem individuellen Vertrag und wird im Rahmen des Angebots festgelegt. Details dazu klären wir gemeinsam im Erstgespräch.
Nein, funktionale Weiterentwicklungen der Plattform sind im Lizenzpreis bereits enthalten. Zusätzliche Kosten entstehen in der Regel nur bei individuellen Erweiterungen oder Sonderintegrationen.
Ja, zusätzliche Module lassen sich auch nach dem Go-Live jederzeit hinzubuchen. Das System ist modular aufgebaut, sodass eine Erweiterung ohne größeren technischen Aufwand möglich ist.
Die Kündigungsfristen und -modalitäten sind Bestandteil des individuellen Vertrags. Diese werden vor Vertragsabschluss transparent kommuniziert.
Waretracks eignet sich besonders für Großhandel, 3PL/Fulfillment-Dienstleister und produzierende Unternehmen mit eigener Lagerlogistik. Die Ursprünge liegen im Großhandel, die Prozesse sind aber auf verschiedene Lagerarten übertragbar.
Ja, Waretracks ist modular aufgebaut und lässt sich auch für kleinere Lager sinnvoll einsetzen. Der Funktionsumfang wird auf die tatsächliche Größe und Komplexität des jeweiligen Lagers zugeschnitten.
Ja, Waretracks ist ursprünglich aus den operativen Anforderungen eines Großhandelsunternehmens entstanden. Die Kernprozesse wie Wareneingang, Kommissionierung und Versand sind direkt auf typische Großhandelsabläufe zugeschnitten.
Ja, insbesondere Funktionen wie Multi-Order-Picking, Cross-Docking und Mehrlager-Unterstützung sind für Fulfillment-Dienstleister mit mehreren Kunden und hohem Auftragsvolumen relevant. Auch die schnelle Einführungszeit ist für diesen Bereich ein Vorteil.
Ja, für produzierende Unternehmen sind vor allem die Chargenverwaltung, FIFO/FEFO-Steuerung und die enge ERP-Anbindung relevant. Die genaue Eignung hängt von der jeweiligen Produktions- und Lagerstruktur ab.
Ja, insbesondere die Anbindung an Multichannel-Plattformen wie Afterbuy sowie die automatisierte Versandabwicklung sind für E-Commerce-Lager relevant. Auch bestehende ABC-Analysedaten aus solchen Systemen lassen sich direkt für die Einführung nutzen.
Es gibt keine feste Mindestgröße, die Eignung hängt eher von der Prozesskomplexität als von der reinen Lagerfläche ab. Am meisten profitieren Lager mit wiederkehrenden, aber bislang manuell oder papierbasiert organisierten Abläufen.
Individuelle Prozesse werden im Rahmen der Potenzialanalyse aufgenommen und in der Konfiguration berücksichtigt. Waretracks ist bewusst pragmatisch und flexibel angelegt, um auch von Standardabläufen abweichende Anforderungen abzubilden.

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